Das "Olympische Sonnendach" der DSA

Das „Olympische Sonnendach“ wurde in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Grieschischen Industrie- und Handelskammer initiiert. Das Projekt konnte mit der Unterstützung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit, der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena), der RWE SCHOTT Solar GmbH und der Freiburger Solar Fabrik AG realisiert werden. Die Installation in Athen übernahm der griechische Fachpartner Solar-Fabrik, ECOSUN. Die Solarstromanlage der Solar-Fabrik mit einer Leistung von 33kW vermeidet Jahr für Jahr den Ausstoß von ca. 24 Tonnen klimaschädlichen CO2-Emissionen und leistet damit einen sehr effektiven Beitrag zum Klimaschutz.

Mittlerweile gehört sie wohl zu den am besten dokumentierten Anlagen in Griechenland. Auf einer eigenen Internetseite (www. solardach-athen.de) lassen sich alle erzeugten Kilowattstunden nachvollziehen. Der von der Anlage erzeugte Strom fließt gratis ins öffentlichen Netz und die Schule erhält nur eine Verbrauchsgutschrift.

Auch wenn der jetzige wirtschaftliche Gewinn für die Schule sehr gering ist, ist die Anlange ein erstklassiges Lehrmittel und in der griechischen Realität ein vorbildliches Projekt, das sicher in der Zukunft Früchte tragen wird.

Sie liefert ein realistisches Beispiel, anhand dessen man die Gelegenheit hat, die Vor- und Nachteile der Solarenergie und die weiteren Probleme, die mit der Photovoltaik verbunden sind, zu besprechen. Die Anlage ist aber auch stetig ein Anziehungspunkt für Besucher. Nicht nur Leute, die ein privates Interesse an Photovoltaik haben besuchen unseren Sonnendach, sondern auch andere Schulen außerhalb von Athen.

Siehe auch: Photon. Das Solarstrom-Magazin. 6/2007, Seite 78.

Dr. Lukas Iliadakis